Greifswald, Querachse Vilmer Weg - Lubminer Platz

Leistung: 

Umsetzung des Rahmenplanes im Sinne des Stadtumbau Ost

Neugestaltung eines kleinen Stadtplatzes 

Umgestaltung von Verkehrsflächen

Fertigstellung: 
April 2016
Auftraggeber: 

Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Tiefbau- und Grünflächenamt
Abteilung Planung und Neubau
Markt 15
17489 Greifswald

 

Leistungsphasen: 
1-9

Innerhalb des Wohngebietes Ostseeviertel Parkseite in der Hansestadt Greifswald gibt es eine städtebauliche Querachse, die im Zuge der Umstrukturierung des Stadtteils neu gestaltet werden sollte. Sie umfasst von West nach Ost den Vilmer Weg, den Lubminer Platz sowie den Riemser Weg.
Während der Riemser Weg bereits 2008 im Rahmen des Umbaus der benachbarten Wohnquartiere neu gestaltet und mit einem Durchstich ergänzt werden konnte, folgten der Lubminer Platz und der Vilmer Weg nun 2015. Die städtebaulichen Ziele mussten daher neu geprüft und angepasst werden, so dass zunächst eine Variantenuntersuchung für die Gestaltung des Platzes und des Straßenraumes erarbeitet wurden.

Der Vilmer Weg wurde in seinem Querschnitt geringfügig verändert und in seiner Oberfläche erneuert. Im Hocheinbauverfahren wurde auf der abgefrästen Betondecke eine neue Asphaltdecke eingebaut. Der Einbau von Rundborden ermöglicht den verschiedenen Nutzern einen leichteren Übergang, v.a. im Bereich des Einkaufszentrums.
Der Lubminer Platz ist als neuer Stadtteilplatz auf einer ehemaligen Rasenfläche entstanden und bietet nun Möglichkeiten zum Aufenthalt, als Treffpunkt und zur Bewegungsförderung durch Geräte der Linie Giro vitale. Besondere Herausforderung war die Integration eines unterirdischen Bauwerkes der Fernwärme, das nun als Hochbeet in der Platzfläche liegt und einen gestalterischen Mittelpunkt bildet. Die farbigen Betonblöcke nehmen die Farben der Fassade auf, dienen als Sitzmöglichkeit und Bewegungselement, beleben den Platz und verhindern gleichzeitig das Befahren.